Paribus Capital - Hochschulportfolio Bayern - Renditefonds XVIII
Kurzbeschreibung
Dies ist eine unverbindliche Vorabinformation, die nicht vollständig ist. Maßgeblich ist der Verkaufsprospekt, dessen Veröffentlichung von der BaFin gestattet wird. Diesem Verkaufsprospekt, der nach seiner Veröffentlichung an gewohnter Stelle bereitgestellt wird, können Sie dann alle wirtschaftlichen, steuerlichen und rechtlichen Einzelheiten entnehmen.
Das Paribus Hochschulportfolio Bamberg/Coburg investiert in zwei Gebäudekomplexe an der Otto-Friedrich-Universtät Bamberg und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Fachhochschule Coburg. Der Freistaat Bayern hat beide Neubauten in Auftrag gegeben, um die hohe Qualität von Lehre und Forschung am jeweiligen Hochschulstandort sicherzustellen. Die neuen Flächen werden dringend benötigt, um der bereits akuten Raumnot entgegenzuwirken und die weiter ansteigenden Studentenzahlen aufzufangen.
Die geplante Laufzeit beträgt 12,5 Jahre.
Marktsituation
Bayern liegt an der Spitze. Die höchste Wirtschafts- und Kaufkraft, die niedrigste Arbeitslosenquote und die geringste Zahl der Empfänger staatlicher Transferleistungen, die niedrigste Kriminalitätsrate und die wenigsten privaten Schuldner – im jährlichen Niveauranking der Bundesländer, das von der Initiative Soziale Marktwirtschaft und der WirtschaftsWoche durchgeführt wird, punktete der Freistaat 2011 wie auch in den Vorjahren mit Bestwerten (Quelle: Bundesländerranking 2011. Bayern. Wirtschafts-Woche, 24. Juni 2011).
Auch der Ländercheck des Stifterverbandes 2010 ergab: Der Süden ist führend bei Forschungserfolg und Wissensinvestitionen (Quelle: Bayerische Staatskanzlei). Ein Ergebnis, das weitere Investitionen voraussetzt, so Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages. Denn „wenn Bayern seine technologische Leistungsfähigkeit halten möchte, müssen betriebliche und universitäre Forschung ausgebaut werden“
Investitionsvorhaben
Herausragende Merkmale:
- Investition in zwei Immobilienkomplexe an der Universität Bamberg und der Fachhochschule Coburg - Freistaat Bayern als Hauptmieter und Auftraggeber der Gebäude
- Zu 100% vermietet, Immobilien sind Teil der langfristigen Bedarfsplanung der Hochschulen
- Baubeginn bereits erfolgt, Fertigstellung 2012
- Prognostizierter Gesamtmittelrückfluss rund 167% vor Steuern
Immobilien:
Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Gründung 1647), einst auf 3.500 Studenten ausgelegt, beherbergt heute über 10.000 Studierende, so dass Seminarräume und Mitarbeiterbüros derzeit aus Platzgründen über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Der geplante Neubau soll diese Mietflächen ablösen und die Studiengänge Wirtschaftsinformatik, Musik- und Kunstpädagogik an einem Standort bündeln.
Der neue Gebäudekomplex entsteht – unmittelbar angrenzend an die Bamberger Innenstadt – auf einem ehemaligen Industriegelände im Rahmen einer großflächigen Quartiersentwicklung. Neben dem universitären Neubau entsteht hier ein neuer Stadtteil mit hochwertigen Wohn- und Büroflächen. Die Immobilie ist Teil der langfristigen Bedarfsplanung der Universität. Durch die hervorragende, innerstädtische Lage und flexible Raumstrukturen ist aber auch eine Drittverwendung ohne größeren Aufwand zu realisieren.
Die anfangs regional ausgerichtete Fachhochschule Coburg hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer überregionalen, modernen Lehranstalt für angewandte Wissenschaften entwickelt. Kontinuierlich steigende Studentenzahlen haben auch hier zu einer Verteilung auf verschiedene Standorte innerhalb des Coburger Stadtgebietes geführt. Der geplante Neubau ergänzt und verdichtet bestehende Flächen der Hochschule in und um das historische Hofbrauhaus. Hier sollen – einzigartig in Deutschland – die Fakultäten „Design“, „Bauingenieurswesen“ und „Architektur“ langfristig gebündelt werden.
Vermietung:
Die Fondsimmobilien sind zu 100% überwiegend langfristig vermietet. Hauptmieter ist der hochsolvente Freistaat Bayern, in dessen Zuständigkeit die Finanzierung der bayerischen Hochschulen fällt.
Der Bamberger Neubau ist zu rd. 95% für mind. 15 Jahre an den Freistaat vermietet. Der Vertrag für die Cafeteria (rd. 200qm) läuft über 10 Jahre und für eine kleine Büromietfläche (rd. 500qm) über mind. 5 Jahre. Der Jahresnettomietertrag liegt bei rd. EUR 2,1 Mio. bzw. durchschnittlich knapp EUR 12 pro Quadratmeter und Monat.
Der Coburger Gebäudekomplex ist zu rd. 70% an den Freistaat langfristig vermietet. Der überwiegende Teil dieser Fläche weist eine Mietvertragsdauer von 14,5 Jahren und eine kleinere Teilfläche (rd. 8% der Gesamtfläche) von mind. 10 Jahren auf. Weitere Mieter sind die ELAXY Business Solutions & Services GmbH (ITRechenzentrum/rd. 21 % der Mietfläche für mind. 5 Jahre), die Wirtschaftsförderung Coburg (rd. 8,5% für mind. 10 Jahre) und die Coburger Stadwerke sücdacor GmbH (rd. 1,5% für mind. 10 Jahre). Der Jahresnettomietertrag beläuft sich auf rd. EUR 1,7 Mio. bzw. durchschnittlich rd. EUR 10,92 pro Quadratmeter und Monat zzgl. Stellplatzmiete.
Wirtschaftliche und steuerliche Rahmendaten
Einzahlung / Ausschüttung / Verkauf:
Einzahlung
Die Mindestbeteiligungssumme beträgt EUR 10.000 zzgl. 5% Agio.
Ausschüttung
Anleger können vor Steuern prognostiziert 5,5% p.a. vereinnahmen, ansteigend auf 6,5% p.a. Auszahlungen sollen halbjährlich vorgenommen werden.
Veräußerung
Die Prognose unterstellt einen Verkaufsfaktor der mit 13,5 Jahresnettomieten angesetzt ist. Zusätzlich ist eine komplette Jahresmiete als Liquiditätsrücklage für die Revitalisierung am Ende der Fondslaufzeit kalkuliert (2024). Daraus ergibt sich ein Veräußerungserlös von rund 100% des eingesetzten Kommanditkapitals. Der erwartete Gesamtmittelrückfluss beträgt vor Steuern rund 167,4%.
Finanzierung:
Das Fondsvolumen beträgt rund EUR 65 Millionen. Der Eigenkapitalanteil soll bei rund 50% liegen.
Dokumente
Paribus-RenditefondsXVIIIHochschulportfolioBamberg-Vorab (1.021,71 KB)
Paribus-RenditefondsXVIIIHochschulportfolioBayern-FactSheet (585,27 KB)
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